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Schlüsselbeinbruch in der Lombardei

Auch wenn am Ende der Lombardei-Rundfahrt für mich ein Schlüsselbeinbruch zu Buche steht, lief das Rennen selbst nicht so schlecht. Zwar war es ungewohnt schwer, da normalerweise bis zum Muro di Sormano kontrollierter gefahren wird. Aber dieses Mal wurde schon deutlich früher ein extrem hohes Tempo angeschlagen. Am Sormano habe ich dann etwas verloren, gegen drei Leute vom Team Trek-Segafredo an der Spitze war nichts zu machen. Dennoch bin ich noch voll gefahren, konnte meine Begleiter abschütteln und habe auch Vincenzo Nibali schon vor mir gesehen. Insofern geht Platz sieben fast schon in Ordnung.

Mein Sturz kurz vor dem Ziel aber war echt übel. Ein Auto hat bei einem WorldTour-Rennen einfach nichts auf der Strecke verloren! Ich konnte nichts machen... Mein Schlüsselbein ist gebrochen. Das ist Fakt. Aber ich bin zuversichtlich wie immer, denn der Bruch muss nicht unbedingt operiert werden. Rein theoretisch wäre es also möglich, in zwei Wochen die Tour de France zu fahren. Aber ob ich wirklich dazu in der Lage bin, werden die nächsten Tagen zeigen.

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Foto: Roth Foto | Il Lombardia | 15. Aug 2020

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